AUS KLINISCHER ERFAHRUNG GEWACHSEN
Meine therapeutische Arbeit ist über viele Jahre durch klinische Erfahrung und die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams gewachsen.
Insbesondere die Begleitung von Menschen mit Schmerz, körperlichen und psychischen Belastungen, komplexen Traumafolgen sowie in schweren und existenziellen Lebenssituationen hat meinen Blick dafür geschärft, wie eng und vielschichtig körperliches und psychisches Erleben miteinander verbunden sind – und wie unterschiedlich Menschen ihre Belastungen und Veränderungsprozesse ausdrücken und verarbeiten.
Diese Erfahrung verbinde ich heute mit einer integrativen und multimodalen therapeutischen Perspektive. Dabei geht es nicht darum, Menschen in eine bestimmte Methode zu bringen, sondern darum, den Zugang zu wählen, der im jeweiligen Moment erreichbar und hilfreich ist – über Sprache und Gespräch ebenso wie über Körperwahrnehmung, Atem, Bewegung, Stimme, Klang und musikalischen Ausdruck.
So darf auch das Raum bekommen, was sich nicht unmittelbar in Worte fassen lässt.
SCHMERZ & KÖRPER
Wenn Schmerz mehr als ein körperliches Symptom wird.
Schmerz kann den gesamten Menschen verändern – Bewegung, Schlaf, Stimmung, Beziehungen, Selbstbild und Lebensqualität.
Ich betrachte Schmerz deshalb auch in seinem individuellen körperlichen, emotionalen und wahrnehmungsbezogenen Zusammenhang.
Es geht nicht darum, Schmerz „wegzudenken“, sondern darum, ihn besser zu verstehen, den eigenen Umgang mit ihm zu verändern und wieder mehr Handlungsspielraum und Lebensqualität zu entwickeln.
TRAUMA & BELASTENDE ERFAHRUNGEN
Wenn Vergangenes im Heute weiterwirkt.
Vielleicht verstehst du längst, was dir passiert ist – und trotzdem reagiert dein Körper weiter mit Anspannung, Rückzug, Angst oder innerer Unruhe.
In meiner Arbeit beziehe ich das autonome Nervensystem und den Körper mit ein und arbeite integrativ und multimodal. Neben dem Gespräch können deshalb auch Atem, Bewegung, Stimme und Klang Wege sein, wieder mehr Sicherheit, Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit zu entwickeln.
Auch das darf Raum bekommen, was sich nicht allein über Worte erschließt.
PALLIATIVE & EXISTENZIELLE BEGLEITUNG
Wenn das Leben sich grundlegend verändert.
Schwere Erkrankung, Abschied, Verlust oder die Nähe zum Lebensende können vieles ins Wanken bringen – Körper, Beziehungen, Identität, Sicherheit, Sinn und die eigene Vorstellung vom Leben.
Therapeutische Begleitung kann Raum schaffen für Angst, Trauer, Beziehung, Körper, Identität, Sinn und Abschied, für Ungewissheit und Fragen nach dem, was trägt – ebenso wie für das, was sich nicht allein über Worte ausdrücken lässt.
Dabei geht es nicht darum, Antworten geben zu müssen, sondern gemeinsam Raum für das zu schaffen, was gerade da ist – und darin Halt, Verbindung und eigene Ressourcen zu finden.